Zeitzeugin der DDR-Diktatur 


Wer Frieden will, der muss es mit den Mächten aufnehmen, die Krieg führen.
Verfasser: Klaus Vollmer

Mein neues Buch "Vom Nebel ins Licht" ist erschienen.



Mit einem Klick auf das Cover können Sie es direkt beim Verlag bestellen. Eine Leseprobe finden Sie dort auch.
Der Verlagsshop bietet auch mir etwas, wenn Sie hier kaufen. Ich sage: Dankeschön.

Covertext:

Dieses Buch ist die letzte Überarbeitung des Buches "Die DDR, meine Familie und ich", die nun den neuen Titel "Vom Nebel ins Licht" erhält und so das Wort "Nebel" umdreht und zum "Leben" erhellt. Beschrieben wird der schwierige Weg, sich aus dem vernebelten Zustand, aber auch aus der Erdrückung und Kälte des scheinbar Undurchdringlichen zu lösen und dem Licht des Lebens zuzuwenden.
Randvoll von Eindrücken und Gefühlen, Irritationen und Fragen beschreibt es, wie befreiend ein Rückblick auf Leben sein kann.
Wo früher nur schwarz-weiß war, ist heute eine unbeschreibliche Vielfalt an Farben.

 

Eine kleine Leseprobe finden Sie hier.

„Vom Nebel ins Licht“ (2023)


Leseprobe:
„Es ist mir wichtig, mein Publikum an meinen sich verändernden Sichtweisen teilhaben zu lassen.
Zu vieles in meinem Leben ist geschehen, was ich als normal hingenommen hatte. Zu viele Gedanken und Emotionen habe ich mit mir ganz allein ausgetragen und schon sehr früh gelernt, mich an den Erwartungen der Erwachsenen auszurichten. Erst mit 50plus begann ich mein Leben in der DDR, aber auch mein Leben in meiner Herkunftsfamilie zu hinterfragen.
Warum war ich so blind, dies war lange Zeit die zentrale Frage, um die sich meine Gedanken und Überlegungen drehten.
Antworten, die ich inzwischen gefunden hatte, waren begründet in meinem Aufwachsen, meiner staatlichen Erziehung in einer Wochenkrippe und dem in der Familie herrschenden strengen Umgangston der Eltern, die beide im Staatsdienst tätig waren.
Wie sehr die Erfahrungen aus meiner Kindheit auf meiner Seele über fünf Jahrzehnte lasteten, konnte ich erst mit der Reflektion meines Lebens erkennen. Ich war blind gegenüber meiner gelebten Kindheit bis ich in der Therapie nach und nach erkannte, wie schwer und belastet meine Seele wirklich war.
Meine Recherchen in den Stasiakten meiner Eltern eröffneten mir einen ersten Einblick in ihre Leben, aber leider auch von anderen Dingen, die ich so niemals vermutet hätte.
Heute, nach sieben Jahren Selbstreflektion  habe ich in einem neuen Umfeld endlich zu meiner Selbst und meinen inneren Frieden gefunden. In einer neuen Welt mit Menschen, die keinerlei Erwartungen an mich stellen, die mich frei und unbefangen erzählen ließen und die mich einfach mal so in die Arme nahmen und mir auf sonderbare Weise Trost schenkten.
Als ich von der Liebe Gottes und ihrer Kraft selbst erfahren durfte, wollte ich immer mehr wissen und so fand ich endlich einen Weg, mich mit meiner Vergangenheit auszusöhnen. Ich habe mein eigenes ICH gefunden und fühle mich befreit. Ich lernte Dinge loszulassen, die mir das Leben im Hier und Jetzt schwer machten und kann dadurch mein neues Leben frei und unbelastet leben.“