Manuela keil

Zeitzeugin und Buchautorin
Wer Frieden will, der muss es mit den Mächten aufnehmen, die Krieg führen.
Verfasser: Klaus Vollmer

 

 Ich bin im Alter von 1 1/2 Jahren in eine Wochenkrippe/Kinderwochenheim gegeben worden und musste bis zum Schuleintritt mit 7 Jahren dort verbleiben. Ich bin also direkt betroffen und diese Zeit hat mich sehr stark beeinträchtigt. Eltern auf die ich mich freute sie wiederzusehen nach einer langen Woche und als ich Schulkind war, war mir meine geliebte Familie fremd. Ich entwickelte mich zum „Beobachterkind“ studierte die Körpersprache und mied jede Konfrontation. Kommunikative Fähigkeiten verkümmerten und körperliche Erkrankungen, seelische Verletzungen, Bindungsstörungen, Beziehungsstörungen ect. …
Es gibt nicht umsonst aktuell eine Studie der Uni Rostock über Spätfolgen bei Wochenkrippen/-Heimkinder an der ich mit meinen Erfahrungen als Wochenkrippen-/Wochenheimkind teilgenommen habe.
Bei vielen Kindern wurde diese Zeit als normal hingenommen und erst in der Lebensmitte brechen nicht gelebte Emotionen auf.
Hier den Link zur derzeit laufenden Studie Uni Rostock an der ich teilgenommen habe. https://kpm.med.uni-rostock.de/.../Flyer_Wochenkrippe.pdf.

Am 11.8.21 haben Gerd und ich geheiratet. Nun heiße auch ich "Keil", also das "Holz" ist weg. Am 21.8.21 haben wir uns kirchlich trauen lassen.

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Herzlich Willkommen auf meiner Homepage.

  


Mit dieser Homepage und mit meinem Buch möchte ich Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, zum Nachdenken und Hinterfragen der eigenen Lebensgeschichte, die ein Teil unser Selbst ist, anregen.

Ich wünsche mir, dass mehr Verständnis für die verschiedenen (Über-)Lebenswege auf beiden Seiten des heute vereinten Deutschlands entsteht. Nur so ist ein wirkliches Zusammenwachsen in Ost und West möglich.

Ich wende mich mit meinem Buch gegen das Verklären des diktatorischen Systems DDR und wünsche mir eine gesunde Streitkultur zu allen Themen.

 

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Interview mit dem Rundfunksender ERF

Ich hatte zu funktionieren

Zur „sozialistischen Persönlichkeit“ erzogen