Zeitzeugin der DDR-Diktatur und Buchautorin


Es ist unwichtig, was uns unsere Eltern mitgegeben haben,
sondern was wir heute damit anfangen
.

 

Dies ist eine kleine Leseprobe aus meinem Buch:

Aus dem Vorwort von Herrn Scherdin-Wendlandt (Psychotherapeut)

Als ich Frau Keilholz kennenlernte, war sie eine schüchterne, in sich gekehrte Frau. Jahrelange ärztliche Behandlungen lagen hinter ihr, erfolglose zumeist, denn zu Beginn Ihrer Psychotherapie war sie mutlos und in sich gekehrt. Lange hat es gedauert, bis sie Vertrauen fasste und begann, zu erzählen – vieles darunter zum ersten Mal. Die traurigen Kindheits-erinnerungen und prägende Miss-brauchserfahrungen hatte Frau Keilholz lange in sich verschlossen und war krank darüber geworden. Mit jedem Treffen wurde sie aufgeschlossener, berichtete immer offener von Empfindungen und Erlebnissen.

Für den Weg in ihre gedankliche und emotionale Freiheit musste sie einen hohen Preis zahlen. Sie wagte, Fragen zu stellen, an der alle ihrer bisherigen Beziehungen zerbrachen und aufgrund derer, Familie und Freunde sie nun verleugnen.

Durch den mühevollen Weg der Erkenntnis, den Frau Keilholz gegangen ist, schaffte sie es, das Unbewusste ins Bewusstsein zu heben und damit den Boden für Veränderungen zu bereiten, die sie nun zu der machen, die sie heute ist: eine selbstbewusste Frau, die überzeugt für ihren Weg eintritt. Ihre körperlichen Beschwerden besserten sich zusehends im Laufe der Therapie.

[…]

So geschah es eben an einem warmen Donnerstag, dem 2. Juni 1960, als ich im Krankenhaus der Volkspolizei geboren wurde. Ich hatte ein so verdammtes Glück im Unglück, dass ich nach meinen zwei Halbbrüdern Peter und Paul nun endlich das von meiner Mutter so sehr gewünschte Mädchen wurde. Warum es so ein verdammtes Unglück war? Ganz einfach. Ich war kein Wunschkind, denn sie versuchte ihre Schwangerschaft mit Tabletten zu beenden. Diese bekam sie von ihrem Exmann mit der Bemerkung, du kannst mit den Jungen wieder zu mir zurückkommen, wenn du den Balg in deinem Bauch loswirst. Und offensichtlich wollte sie zurück zum Vater ihrer Söhne.

[…]

Es war an einem Nachmittag und Peter sollte Mittagsschlaf halten. Ich lag im Kinderwagen und dieser stand auf dem Balkon. Meine Eltern saßen in der Stube und plötzlich sah mein Vater durch das Fenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Frau ganz aufgeregt winken. Sie wirkte so panisch, dass er aufstand, um nachzuschauen warum. Als er bemerkte, dass sie immer auf unseren Balkon zeigte, ging er ins Zimmer nach nebenan und sah wie Peter mit einem Fuß im Kinderwagen und dem anderen Fuß auf der Brüstung des Balkons stand und mich aus dem Kinderwagen geholt im Arm hielt.

[…]

Meine Mutter erzählte mir, dass sie als Eltern, es nur gut mit mir gemeint hatten, weil ich dem täglichen Morgen-stress nicht anders standgehalten hätte. Wieso nicht anders standgehalten? Ich habe diese Zeit im Wochen-heim mit vielen Entbehrungen alles andere als über-standen.

Meine Mutter sagte: „Mit dem Wochenheimbesuch hattest du deinen regelmäßigen Tagesablauf und warst ganztägig in einer Gemeinschaft von Kindern.“ Ich kam mit etwa 1 ½ Jahren in dieses Wochenheim und sollte hier gut behütet bis zu meinem Schuleintritt aufwachsen? Von nun an hatte ich zwar einen durchorganisierten und geregelten Tagesablauf, war aber dafür immer nur von Samstagnachmittag bis Montag früh in meiner Familie.

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Wie unwohl ich mich fühlte, wenn ich die Treppen zum Wochenheim nach oben lief, spürte ich das erste Mal richtig bewusst, als ich nach knapp 50 Jahren diese Einrichtung, welche heute zum Glück der Kinder nur noch eine Tageseinrichtung ist, aufsuchte.

Ich ging an die Treppe, die in den dritten Stock hinauf zu meinem Gruppenraum führte und hockte mich hin. So hatte ich den Blick der kleinen Manuela ohne zu ahnen, was dann mit mir geschah. Plötzlich überkam mich ein Weinkrampf und ich kam nicht mehr hoch.

[…]

Ich lernte erst in den Sitzungen die richtigen Worte dafür zu gebrauchen: „Sexueller Missbrauch“. Ich bestritt es anfangs immer wieder, eben weil ich mich ja nie gewehrt hatte. Doch konnte ich dies denn überhaupt? Ich wollte doch dazu gehören, wollte auch ihre Aufmerksamkeit und träumte von einem großen Bruder der später, wenn ich erstmal immer zu Hause sein würde, auf mich aufpasst und mich beschützen wird.


[…]

Endlich war es soweit. Ich musste nie mehr Woche für Woche in dieses Wochenheim. Ich durfte endlich jede Nacht zu Hause schlafen, ich durfte in meinem Bett, in meiner Familie sein und das jeden Tag und dies alles, weil ich endlich ein Schulkind geworden bin. Auch wenn ich mich noch sehr fremd in dieser Familie fühlte, meine Halbbrüder nicht wirklich etwas mit mir anfangen konnten oder es nicht wollten und mich offensichtlich niemand wahrgenommen hat, wie sehr mir dieses Zuhause gefehlt hatte, war ich sehr froh nie mehr in dieses Heim zu müssen.

Ich glaube, das war meine allergrößte Freude, die ich mit der Schule in Verbindung brachte. Diese Freude war aber noch sehr oft getrübt von großer Unsicherheit im Umgang mit anderen Kindern und der Wechsel meiner gewohnten Umgebung im Heim und den Bezugs-personen, die ich über die Jahre sehr genau kannte und wusste, was ich darf und was nicht, machte mir sehr viel Unbehagen. Dies stimmte mich oft unglücklich. Irgend-wie fühlte es sich in meinem Zuhause, wo ich mich die ganzen Jahre über nach gesehnt hatte, sehr befremdlich an.

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Mäuschen wurde ich immer sehr liebevoll, mit warmer und ruhiger Stimme ausschließlich nur von meinem Vater genannt. Ja, genauso fühlte ich mich in meiner Familie. Sie und ihr Leben darin war mir sehr befremdlich und weil ich eben auffällig ruhig und immer mit leicht gesenkten Kopf mein neues Umfeld mit allergrößter Vorsicht beäugte, war dieser Spitzname wohl schon auch zu Recht. …

Da ich bis zum Alter von knapp 7 Jahren ein Familien-leben überhaupt nicht kannte, begann ich mit Beginn meiner Schulzeit den Kampf um meinen Platz in der Familie, in der Schule und ja, auch in dieser Gesellschaft, von der meine Eltern sehr überzeugt waren, zu kämpfen.

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Es waren sehr nette, aufgeschlossene Eheleute, die kinderlos waren. Sie verliebten sich sofort in mich und wollten mich für ein paar Ferientage bei sich behalten. Da ich sehr ruhig war und schwer Zutrauen zu fremden Leuten fand, sagten meine Eltern nur für ein paar Tage zu. Sie würden mich wieder abholen, wenn ich nicht mehr dableiben wollte.

Aber dazu kam es nicht. Ich fühlte mich auf Anhieb bei diesen fremden Leuten wohl. Und das war schon ungewöhnlich für mich. Ich spürte sofort ihre tiefe Zuneigung und Wärme. Ich freute mich, endlich Nummer eins sein zu können und alle Aufmerksamkeit auch mal für mich zu haben.

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Die Sendung „Der schwarze Kanal“ verfolgte mein Vater mit einer großen Begeisterung über viele Jahre. Ich durfte ihn während der Sendezeit mit keiner noch so wichtigen Frage stören. Am Sonntagvormittag, ich glaube um        11 Uhr, lief im Westfernsehen der Internationale Früh-schoppen mit Werner Höfer. Da durfte er genauso wenig angesprochen werden, so besessen verfolgte er auch diese Sendung, auf die sehr oft Karl Eduard von Schnitzler am nächsten Tag Bezug nahm.

Unbeirrbar und bedingungslos vertrat mein Vater den Klassenstandpunkt seiner Partei. Seine ganze Kraft legte er in seine Arbeit und erfüllte jeden Auftrag, den die Partei für ihn vorgesehen hatte.

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Dieser Überzeugung folgend, konnte ich es nicht erwarten, endlich mit 18 Jahren als Kandidatin in die Reihen der Partei einzutreten. Ich stellte als Lehrling noch im Juni 1978 den Antrag auf Aufnahme in die Partei der Arbeiterklasse, so jedenfalls nannte sich die SED selbst. Ich bekam ein Interview mit der Betriebszeitung der Deutschen Post, „Der Teleruf“. Stolz las ich meinen ersten Artikel über mich und meine Beweggründe, warum ich so jung in die Partei eingetreten bin. In meinem Dienstkollektiv der Fernsprechtelegrammaufnahme war ich nicht nur die jüngste Genossin, sondern auch die einzige. Dieser Artikel mit meinem Foto in FDJ-Kleidung zeigt, wie ich durch meine kommunistische Erziehung den Weg in die Partei gefunden habe und ich war stolz darauf, nun auch selbst als Genossin den Aufbau der sozialistischen Gesellschaftsordnung aktiv mitgestalten zu können.

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So kam es, dass meine Mutter mich für den Dienst als Zivilbeschäftigte bei der Kriminalpolizei werben konnte, den sie vermutlich ohnehin schon für mich geplant hatte. Denn damit war ihr Problem mit den Westkontakten, die ich seit meinem Auszug aus der elterlichen Wohnung hätte aufnehmen können, gelöst. So unterlag auch ich dann als Zivilbeschäftigte der Kriminalpolizei demselben strengen Regelwerk hinsichtlich des eindeutigen Kontaktverbotes zu Personen aus dem nichtsozia-listischen Ausland, wie sie.

Im Januar 2013 konnte ich in meiner eigenen Akte, die das Ministerium für Staatssicherheit angelegt hatte, eine Menge an Unterlagen aus der Kaderakte, sprich Personalakte meines Ausbildungsbetriebes, der Betriebs-berufsschule und meiner Arbeitsstelle, des Fernamtes Berlin finden.

Ich war fassungslos über so viel Sammelleidenschaft der Stasi und ihr krankhaft wirkendes Vorgehen bei ihren Ermittlungen, die sie eigens der Eignungsfeststellung für eine Übernahme in Dienststellen der Deutschen Volks-polizei führte. Es war natürlich auch interessant für mich, lesen zu können, was so alles über mich in meinen Personalakten geschrieben wurde.

[…]

Dies sollte nicht der einzige Schicksalsschlag sein.Viel härter noch traf mich der tödliche Unfall meines leiblichen Bruders Mario. Er wurde von einem unacht-samen Lkw-Fahrer ganz plötzlich aus dem Leben gerissen als er gerade mal 16 Jahre alt war.

Es war an einem Tag als es mir nicht so gut ging, weil ich wieder diese Probleme mit meinem Ehemann hatte und gerade erfuhr, dass er mit seiner Freundin in den Urlaub gefahren war. Ich erzählte meiner Mutter auf ihr Drängen alles über meine Ehe und ihr unvermeidliches Ende.

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Mein beruflicher Werdegang ging ebenso zügig voran, wie meine gesellschaftliche Entwicklung in der Kriminalpolizei. Während ich 1980 als Hauptsach-bearbeiterin eingestellt wurde, bekam ich schon nach einem Jahr die nächst höhere Dienstposition als Referentin und wurde 1982 bereits zur Oberreferentin meiner Arbeitsgruppe befördert. So folgte ich Trude immer einen Schritt hinterher und übernahm ihre dienstliche Stellung, wenn sie einen Schritt weiterkam. So spielten wir uns auch als dienstliches Team sehr gut ein. Sie war bis 1986 Arbeitsgruppenleiterin und ich ihre Stellvertreterin bei Abwesenheit. Dann wurde sie Befehls-empfängerin und wurde VP-Angehörige und ich über-nahm ihre Dienststellung als Arbeitsgruppenleiterin eines reinen Frauenkollektivs von insgesamt 13 Frauen. Diese Funktion hatte ich bis zur friedlichen Revolution und Abwicklung meiner Dienststelle inne und erfüllte sie mit einem sehr ausgeprägten parteilichen Standpunkt.

[…]

Zum zweiten Mal in meinem Leben passierten zwei Ereignisse zeitgleich. Nur dieses Mal sind es Ereignisse, die mein ganzes künftiges Leben verändern sollten.   

Die Mauer fiel genau in der Nacht, als ich mein erstes und einziges Kind auf die Welt brachte.

[…]

Ich erfuhr, dass bereits viele aus unserer Abteilung im Westen waren und sich auch das Begrüßungsgeld abge-holt hatten. Ich konnte lange nicht diesen Schalter um-legen, wie meine Kollegen der Kriminalpolizei. …

Was war denn nun plötzlich mit der Sicherheit unseres Landes, wer sorgte denn nun für Ordnung und was war mit dem Feindbild? Wo war denn nun die Gesinnung der vielen Genossen geblieben? Mir wurde klar, dass all die Reden über den so genannten Klassenfeind von einem auf den anderen Tag vergessen waren.

[…]

Ich verstand nicht, dass mir das Herumstochern in der Kindheit helfen soll, mir meine Schmerzen zu nehmen. Mein ganzes Leben wurde in der Therapie auf den Kopf gestellt. Zaghaft schauten wir uns gemeinsam einen Lebensbereich nach dem anderen an. Anfangs graute es mir vor jeder Therapiesitzung. Ich fragte mich, was er wohl heute wieder wissen wolle.

[…]

Inzwischen bin ich nach Niedersachsen gezogen und habe Berlin mit all den Enttäuschungen meinen Rücken gekehrt und wahre Freunde gefunden. Menschen, die mir zuhören und mich verstehen können. Die mir beige-standen haben und vor allem mich so angenommen haben, wie ich bin. Hier fühle ich mich tatsächlich zu Hause.

Doch dann kam im Dezember 2015, kurz vor Weihnachten, tatsächlich ein Brief von meiner Mutter. Sie ließ mich über das Amtsgericht Tempelhof/Kreuzberg per handschriftlichem Testament wissen, dass sie bereits im Oktober 2015 verstorben war.... Aus ihrem Grab noch streckte sie ihre Arme nach mir, mit dem einzigen Ziel mich hinabzuziehen, mich zu entmutigen, mich zu bestrafen dafür, dass ich es gewagt habe, mich endlich zu wehren und die angeblich heile Welt der Familie zu ent-larven.

Nein, sie wollte und musste noch mal richtig nachtreten, mit einem Testament, dass nicht wirklich etwas geregelt hatte, bis auf die Tatsache, dass sie mich damit nur nieder-treten wollte. In diesem von ihr handgeschriebenen Testament stand:...

Warum schreibt sie ein Testament, wo sie nichts zu ver-erben hat? Warum setzt sie ihre beiden ersten Söhne als Universalerben ein, wo es kein Erbe gibt? So wie sie eine schlechte Mutter war, so zeigt sie selbst in ihrem Tod, dass sie auch eine schlechte Oma für Sandra war. Sie kam in ihrem Testament gar nicht einmal vor. Wenn nicht mir, dann hätte sie ihr doch ein paar nette Worte des Abschieds wissen lassen können. Meine Mutter war so böse, dass sie noch dafür sorgte, dass dieses Testament mich nicht nur mit einem gewissen zeitlichen Abstand zu ihrer Beerdigung, sondern sogar so, dass meine besinnliche Vorweihnachtszeit nochmal heftig durch sie gestört werden sollte. ...

[…]

Dann kam das Interesse, wieder Zeitungen zu lesen und ich begann mir mein Bild von der Welt zu machen. Ohne dass ich von irgendjemandem beeinflusst wurde, ohne dass mir jemand mein Denken verbot oder mir vorschrieb, wie ich was zu bewerten hatte. Für mich ist es eine völlig neue Erfahrung, alles selbst zu bewerten und nicht irgendwelchen Bewertungen anderer folgen zu müssen. Hier kommt auch wieder das Bauchgefühl ins Spiel. Ich muss lernen, damit umzugehen und meinen eigenen Empfindungen zu vertrauen. Dies war in meinem ganzen Leben durch das anerzogene Anpassungs-verhalten unterdrückt.

Mit einem Mal war alles gut und richtig.

[…]

Doch dann kamen Zweifel und ich wollte Gewissheit haben und alles wissen über die Repressionen des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Ich begann, mich diesem Thema endlich zu öffnen. Ich konnte es einfach nicht glauben und so holte ich mir ein Buch nach dem anderen. Ich interessierte mich für Zeitzeugenberichte und las im Sommer 2013 das Buch von Ruth Hoffmann    und die Autobiografie von Gerd Keil „Verraten, verhaftet und verkauft“. Diese beiden Bücher bestimmten mich bei meinen weiteren Nachforschungen. Ich besuchte die Gedenkstätte der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt des Staatssicherheitsdienstes in Berlin Hohenschönhausen, in der Gerd Keil, der heute mein Lebenspartner ist, so unglaubliche und menschenverachtende Dinge erlebte, dass ich es mir einfach vor Ort anschauen wollte. Ich war erschüttert und es zog mir mehr und mehr den Boden unter den Füßen weg.

Es wurde mir immer klarer. Es war die Wahrheit und keine Lügen des Westens als Hetze gegen die DDR. In den vielen Erzählungen der Stasikinder im Buch von Ruth Hoffmann erkannte ich Parallelen zu meinem Auf-wachsen, die mich stutzig machten und in mir wuchs die Frage, ob mein Vater nicht doch für den Staatssicher-heitsdienst gearbeitet haben könnte.

[…]

Ohne diese Neuorientierung wäre ich immer noch die kleine Manuela ohne jegliches Selbstvertrauen. Ich wäre immer noch die Frau, die ihre eigenen Bedürfnisse, ihr eigenes Ich zurückstellt, um die geforderten Erwartungen der anderen zu erfüllen. Ich würde immer noch sehr einsam sein, mich wertlos und ungebraucht fühlen. Ich würde teilnahmslos, ausgelaugt und innerlich ausgebrannt vor mich hinleben und niemanden haben, der mich mit meiner ganzen Gefühlswelt wahrnimmt, geschweige versteht. Die Depression würde in einer dauerhaften schweren psychischen chronischen Erkrankung feststecken und ich hätte nicht einmal erfahren, woher und warum.